Down mit Lady Sovereign

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Gestern Abend besuchte der Krawatteneisbär das Konzert der britischen Rapperin Lady Sovereign .

Absolut fehl am Platz fühlte man sich als man den loungemäßig eingerichteten Club betrat – rotes Licht, Ledersessel, seichte Housemusik. Ich wusste sofort, hier prallen heute Kulturen aufeinander. Wenn man bedenkt, das für die Veröffentlichung ihres Albums in New York der Times Square gesperrt wurde, ist es schon sehr verwunderlich, dass die 23-jährige Rapgöre im hamburger Stage Club vor knapp 50 Leuten spielen musste. Der gleichen Meinung war anscheinend auch Miss Sov selbst und tat diese mit diversen fucking fucks kund.

Nach dem letzten Titel der im laufe der Show verkürzten Tracklist wurde das Mikrofon auf den Boden geknallt und die bei Def Jam gesignte Künstlerin zog frustriert und ohne Zugabe von dannen.

Immerhin konnte man sie im Backstage aufsuchen, mit ihr die Bar plündern, Pizza essen und ihr klar machen das die Misere nicht an ihr sondern einfach nur an schlechter/fehlender Promotion und dem absolut falschen Laden lag. Denn sie selbst gab sich große Mühe das Publikum anzuheizen – da war nur leider bei gefühlten acht verkauften Karten und nach zwei Stunden Wartezeit (in diesem Laden!!!!) nicht ganz so viel zu holen. (mir)

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~ von krawattenbaer - November 3, 2009.

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