Goldene Zitronen im Bunker


Dass Schlagworte scheinbar zusammenhangslos und voller Wut über Tonspuren gerufen und Melodien auch gerne mal am Takt vorbei laufen sind wir von den Goldenen Zitronen gewohnt. Dieses experimentelle Trotzen gegenüber Altbekannten ist ihre Art der Rebellion für die sie bekannt und beliebt sind. Wem die Zitronen ein Begriff sind der wusste also von Vorneherein, dass es kein „Standard- Konzi“ werden sollte. Allein für das Outfit in dem sich die sechs Wahlhamburger am Samstagabend präsentierten hatte sich der Besuch bereits gelohnt. Mit glanzfarbenen Stoffen behangen und Turban oder Hörnern auf dem Kopf wurde das Konzert mit „Mila“ eröffnet. Wie es sich für echte Punkrocker gehört wurde gebrüllt, getanzt und getrunken. Politische Inhalte gab es zusätzlich durch eine Theaterperformance mit anschließender Einladung zur anstehenden Demo und dem Lied „Bürgermeister“ als eine von mehreren Zugaben.

Die Vorband „Station 17“, der Spaß der Bands auf der Bühne und der komplett volltrunkene Koloss der zum Schluss mit überkopfgezogener Kapuze in der ersten Reihe lag machten den Abend zu einem so erfrischenden Erlebnis. (mir)

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~ von krawattenbaer - November 16, 2009.

Eine Antwort to “Goldene Zitronen im Bunker”

  1. […] aus denen des derangierten Kapuzenmannes vor der Bühne gleich mit. Wir haben zu danken! Also bitte lesen Sie wenigstens, was sich dort zutrug! […]

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