Pogen bis auf´s Blut – Mit Prodigy feiern bis der Arzt kommt

Krawatteneisbär hat es genossen.

Ok ich will nicht jammern denn man wusste es eigentlich. Wenn man zu PRODIGY in der 2-15 Reihe (je nachdem wo du wieder ausgespuckt wirst) abfeiert und auch vor den berüchtigten Todeskreisen keinen Halt macht, kann es nicht ganz ohne Blessuren gehen. Als ich aber nach dem Konzert meine Chucks ausziehe und die blutigen ehemals weißen Tennissocken sehe bereue ich es doch ein wenig.

Die Vorband ENTER SHIKARI heizte dem Publikum der zu dem Zeitpunkt zu 3/4 gefüllten Sporthalle zwar auch schon ein, aber es war nichts im Gegensatz zu dem was noch kommen sollte. Nachdem die Opener sich verzogen hatten, wurde die Bühne um das dreifache vergrößert aber ein vorhang verhinderte vorerst noch die eigentliche Sicht. Als dieser schließlich fiel und Flint und Palmer leibhaftig im blendenen Scheinwerferlicht auf der Bühne standen war kein halten mehr. Egal ob Titel wie „Omen“ und „Invaders must die“ vom aktuellen oder die Klassiker „Breathe“ und „Smack my bitch up“ vom älteren Album „The Fat of the Land“ – alles war dabei. Aller spätestens als der Dauerbrenner „Firestarter“ gespielt wurde hatte man die eigenen Leuten zwischen all den klitschnassen und halbnackten Körpern komplett aus den Augen verloren und ließ sich einfach von der Masse treiben und gegebenfalls wieder aufrichten.

Das die Band gute 80Minuten spielte und „nur“ eine Zugabe gab wollen wir ihr jetzt nicht verübeln – viel länger wäre körperlich sowieso nicht drin gewesen.

Die Briten brachten die Halle zum kochen, die Bühnenshow war berauschend und der Sound donnerte ordentlich. Während ich diesen Eintrag schreibe dröhnt mir immernoch der Kopf, die Ohren fiepen und von den Füßen wollen wir gar nich reden – man kann also auf jeden Fall sagen, dass sich die 50€ Ticketpreis gelohnt haben. Einziges Manko waren Taschendiebe im ersten Drittel der Menge und die überteurten Shirtpreise von 25€. (mir)

P.S. Gruß vom Krawatteneisbär

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~ von krawattenbaer - November 20, 2009.

5 Antworten to “Pogen bis auf´s Blut – Mit Prodigy feiern bis der Arzt kommt”

  1. Ich wäre so gerne dabei gewesen, aber ich musste arbeiten, so ein Scheiß!!! Freut mich zu lesen das es der Hammer war, ich hab nix anderes erwartet! Gruß Spank

  2. Was ist das denn bitte für ein geiles Bild??!!
    Hört sich nach einem äußerst gelungenen Abend an.

  3. Moin,

    das Konzert war echt der Hammer, war dabei und es war echt wild! Nur das mit dem Taschendieb war echt net fein. War ganz vorne in der Mitte mit dabei, als ich bemerkte, wie mir jemand mein Handy (SonyErricson P1i) aus der Tasche gezogen hat – leider keine Chance denjenigen im Gedränge aufzuspüren *grrr* … mir ist das Handy fast egal, aber mein ganzes Zeug dadrauf wäre mir sogar jetzt noch Geld wert.

    Wer Infos hat oder wem auch sein Handy gestohlen wurde möge sich hier oder bei mir unter xknoy@loop.de melden – vllt können wir durch Infoaustausch ja Gemeinsamkeiten rausfinden. Und bringt egal welchen Diebstahl zur Anzeige – auch in Dresden waren Taschendiebe unterwegs und mich würds nicht wundern, wenns die gleichen waren.

  4. sorry für die späte antwort….

    bei meinem freund wurde es auch mehrmals probiert und ich, habe alleine zwei geldbörsen gefunden. eine konnten wir dem inhaber(sven) zurückgeben und eine habe ich auf die bühne geworfen – in der hoffnung, dass die techniker sie finden. dem sven fehlte das geld aber er war froh den rest wieder zu haben.

    wäre aber heftig, wenns wirklich organisiert wäre…

    gruß euer krawatteneisbär

  5. ach ja das foto ist von http://www.discoworkout.com und leider nicht vom konzert – sorry !

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